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Mein Werdegang



Viele Coaches beginnen nach dem Studium ihre berufliche Laufbahn im Personalwesen oder direkt als Berater

bzw. Coach. Mein Weg war anders: nämlich aus der Praxis heraus, über meine eigene Berufs- und

Lebenserfahrung. Mein persönlicher Werdegang ist sehr eng mit meiner eigenen Tätigkeit als Coach sowie mit

meinen persönlichen Schwerpunkten im Coaching verbunden.

 

Deswegen finden Sie meinen Werdegang hier etwas ausführlicher. Mir ist wichtig, dass Sie sich von mir ein Bild

machen können, dass Sie wissen, dass ich aufgrund meines eigenen Weges wirklich Verständnis habe für all

die Gedanken, Fragen und vielleicht auch Sorgen, die Sie bei Ihren Coaching-Themen haben.

 

Meine Leidenschaft galt jeher der Ökologischen Psychologie, im Besonderen die Architekturpsychologie, was

mich auch dazu führte, 1996 die Interessengemeinschaft Frau & Raum mitzugründen. Beruflich orientierte ich

mich schon während des Studiums in der Arbeits- und Organisationspsychologie, so dass ich schon 1991 als

Seminarleiterin begann: bei der Telekom als Trainerin für Führungskräfte und in Thüringen als

Bewerbungstrainerin.

 

Nach meinem Abschluss startete ich 1994 in Berlin bei einer Unternehmensberatung, die ihre Schwerpunkte in

den Feldern Personalauswahl, Eignungsdiagnostik, Personalmarketing, Mediation, Restrukturierung sowie

Mitarbeiterschulungen hatte. Da ich erkannt hatte, dass mir vor allem die Arbeit mit Menschen wichtig ist,

begann ich um die Geburt meines Sohnes das Wissen meiner Ausbildung zur Integralen Entspannungsttrainerin

für mich zu nutzen und vermehrt an andere Menschen – Kinder und Erwachsene - weiter zu geben. Durch

meine Auflandsaufenthalte (v.a. in Chile) setzte ich mich immer wieder mit Menschenrechten auseinander,

dies setzte ich nun auch ganz konkret in der Arbeit mit Folteropfern um.

 

Zwischenzeitlich begann ich auch meine Therapie-Ausbildung. Da ich aus meinen Erfahrungen in der

Psychiatrie mit psychisch erkrankten Straftätern und im stationären Entzug wusste, wie ich nicht arbeiten wollte,

entschied ich mich für den systemischen, lösungsorientierten Ansatz, den ich zunächst in der telefonischen

Krisenintervention umsetzte.

 

Nachdem ich einige Zeit psychotherapeutisch gearbeitet hatte, hatte ich das Gefühl auf dem besten Weg

zum Burn-out zu sein. Nach der Geburt meiner Tochter wusste ich nun, dass ich meine Fähigkeit mich auf

verschiedenste Menschen, Kulturen, Situationen und Aufgaben einzustellen, intensiver nutzen wollte. So

weitete ich meine Seminartätigkeit aus und arbeitete nebenbei als Coach. Als mir klar wurde, dass die

Kombination aus Seminaren und Coaching mein Weg ist, rundete ich mein Wissen noch mit einer integativen

Coaching-Ausbildung ab. Da mir das Ganzheitliche und Integrative (=Ökologische) wichtig ist, startete ich

2005 mit einer Künstlerin und einer Buchhändlerin den dreiraum..



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